Eine Zusammenfassung meines Trips nach Nessebar

Eine Zusammenfassung meines Trips nach Nessebar

18. Juli 2022 2 Von fhn24

Einige von Euch haben ja meine Beiträge schon verfolgt. Nun möchte ich den Trip nach Nessebar hier auf meinem Blog ein bisschen zusammenfassen (wird also etwas länger) …

Zunächst zur Hinfahrt …

2.000 km im Auto zu Zweit runterzureißen hatte ich mir schon ziemlich anstrengend vorgestellt. Und auch wenn man sich beim Fahren abwechseln kann, es ist für Beide eine echte Herausforderung. Dass wir allerdings jeweils ca. 1,5 Stunden bei der Einreise UND Ausreise an den Grenzen Serbiens zubringen mussten, hat dann doch ganz schön genervt.

Unser Hotel …

… ( Tanya Hotel ) habe wir schnell gefunden und noch schneller schätzen gelernt. Ein Doppelzimmer mit zwei Bädern. Das hat uns dann überrascht und für zwei Kerle kann es nichts besseres geben. Wer übrigens in Nessebar mal übernachten möchte – dieses Hotel samt seinem Restaurant ist keine 5 Sterne Unterkunft (und wer will das schon), aber ein Geheimtipp. Es liegt übrigens ganz nah an der Strandpromenade, sehr zentrumsnah und man kann von hier aus alles gut erreichen – auch zu Fuß …

Nun hatte unser Aufenthalt ja auch einen Geschäftlichen Teil, der soll hier und heute aber keine Role spielen.

Viel eher ein paar allgemeine Eindrücke …

… wie zum Beispiel, als wir in Kableshkovo waren. Dieser kleine Ort ist bekannt für seinen wöchentlichen Markt am Donnerstag. Und wenn man frisches Obst oder Gemüse braucht, kann man sich hier reichlich und günstig eindecken.

 

Hier kommen die Bauern quasi direkt vom Feld um Ihre Waren zu verkaufen. Und man schmeckt den Unterschied zu dem, was wir sonst aus dem Supermarkt kennen. Frisch ist nun mal frisch ….

Am spannendsten allerdings war für mich, dass selbst in diesem Ort „LTE“ vorhanden war. Keine Probleme bei der Netzabdeckung. Da kenne ich aber andere Probleme hier bei uns in Deutschland. Naja – und jedenfalls ein Tipp ist das Cafe direkt an der „Verkaufsmeile“. Supergemütlich mit tollem Kaffe aus einer richtig teuren Maschine.

Zurück nach Nessebar.

Allgegenwärtig in Nessebar sind die kleinen dreirädrigen eScooter. Und selbst für mich war so ein Teil geeignet …

Zum Thema Essen …

… möchte ich nur kurz erwähnen, dass man in Nessebar überall gutes Essen bekommt. Ich als Köfte-Fan habe natürlich die absoluten Geheimtipps gefunden.  Und wenn ich Euch sage, dass das hier zu sehende inkl. 2 Bier 0,5 L nur 13 € kostet, dann bekommt man in etwa einen Einblick in die Preise hier in Bulgarien bzw. Nessebar – Urlaufshochsaison. Bier in Deuschland liegt ja nun schon bei ca. 4,- €.

Schopska-Salat war eh jeden Tag bei uns ein MUSS. Und Köfte !!! Sensationell !!! Hier am Imbiss Bsela sind wir um die Mittagszeit immer wieder essen gewesen. Einfach weils lecker ist, schnell geht und naja, ihr wist schon, einfach ein Geheimtipp ist. Und vom Hotel Tanya übrigens auch schnell zu erreichen.

Allgemein ist zu sagen …

Das Wetter war jeden Tag super, die Menschen sind alle irgendwie nett, freindlich und man fühlt sich um diese Zeit einfach wohl hier. Das ist  dann auch ein Grund dafür, dass es sich für Interessierte lohnt, eine Ferienwohnung zu erwerben. Eins der fertigestellten Objekte ist z.B. das Aphrodite Park:

Ein Komplex mit kleinen Studios und Apartments, in denen man als Selbstversorger unterkommt, wenn man eine solche Ferienwohnung bucht. Weiterhin gibt es das Aphrodite Gardens und neu im Entstehen (und hier gibt es noch Wohnungen zu kaufen) ist das Aphrodite Green. Wer hier Interesse hat, einfach bei mir melden, ich gebe Euch gern den Kontakt. Supermarkt, Apotheken, Gastronomie – alles in der Nähe und zu Fuß erreichbar. Zum Strand braucht man keine 10 Minuten und ist doch weit genug weg, um dem nächtlichen Lärm zu entgehen, welcher unweigerlich entsteht, wenn die Menschen dort Spass haben.

Und warum waren wir jetzt dann im Hotel Tanya und nicht hier in diesem wunderschönen Komplex ? Weil kein Zimmer frei war und im Aphrodite Park unsere Wohnungen noch nicht fertig sind. Nächstes Jahr dann …..

Für die Heimfahrt – wieder 2.000 km …

… hatten wir uns dann eine andere Fahrtroute gewählt, denn wir wollten nicht wieder ewig viel Zeit an Grenzen verbringen. Also Rückweg über Rumänien. Und diesem Abschnitt der Reise muss ich dann doch noch ein paar Zeilen widmen.

Zunächet waren wir echt überrascht, wie es in Rumänien aussieht. Und zwar positiv. Nichts von Armenhaus Europas oder so. Zumindest was wir sehen konnten. Die Häuser meistens in Ordnung und die Strassen nicht minder. Und die Autos, die die Rumänen fahren sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Vor allem dann aber die A1 hinter den Karpaten war der Hammer. Hier sind die Milliarden aus der EU gut angelegt worden. Aber die Fahrt über oder durch die Karpaten war SENSATIONELL. Fast endlose Serpentinen und hinter jeder Kurve lauerte ein neuer Anblick einer faszinierenden Natur. Da ICH fahren musste, konnte ich es nicht so genießen wie mein Mitfahrer. Sollte es Euch mal in diese Ecke der Welt verschlagen, dann werdet Ihr ebenso begeistert sein, wie wir es waren.

Dass wir dann von Rumänien nach Ungarn wieder an der Grenze warten mussten und uns die 1,5 Stunden wie eine Ewigkeit vorkamen, war natürlich weniger schön. Aber hey, was soll´s. Wir sind wieder zu Haue.

Thema Benzinpreise: Im Schnitt 2,- €, mal was mehr, mal was weniger in Rumänien, Serbien der Slowakai, Tschechien und Ungarn waren der Durchschnitt. In Bulgarien liegt der Preis bei ca. 1,75. Ungarn allerdings hat das Problem der hohen Preise für die einheimische Bevölkerung so gelöst, dass die Ausländer 60 % mehr bezahlen. Dort kostet der Sprit ca. 1,29 € für die Einheimischen. Und  – wir durften max. 50 Liter tanken. Man kann jetzt darüber streiten, aber ich sehe es so. Ungarn versucht seine Bürger vor dem allgemeinen Benzinwahnsinn zu schützen. Ich find´s gut.

Fazit:

Die Reise war sehr schön, auch wenn sie sehr anstrengend war. Eine Empfehlung ist Nessebar allemal.

 

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